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Preise

Die Kosten einer Englisch-Übersetzung richten sich nach Textumfang, fachlichem Anspruch und den gewünschten Leistungen. Für eine belastbare Kalkulation braucht es deshalb den vollständigen Ausgangstext und klare Angaben zum Auftrag. Eine Seitenzahl allein reicht meist nicht aus, um den tatsächlichen Aufwand einzuschätzen.

Welche Faktoren bestimmen den Preis?

Preisfaktor Einfluss auf die Kalkulation
Textumfang Wörter oder Normzeilen bilden häufig die Berechnungsgrundlage.
Sprachrichtung Geben Sie an, ob die Übersetzung ins Englische oder aus dem Englischen erfolgen soll.
Fachgebiet und Terminologie Fachbegriffe, komplexe Inhalte und notwendige Recherche beeinflussen den Zeitaufwand.
Dateiformat und Gestaltung Scans, Text in Grafiken oder aufwendige Formatierungen können zusätzliche Bearbeitung erfordern.
Liefertermin Bei besonders kurzfristigen Aufträgen können vereinbarte Eilzuschläge hinzukommen.
Zusätzliche Leistungen Eine weitere sprachliche Prüfung, die Überarbeitung vorhandener Übersetzungen oder Layoutarbeiten sollten gesondert beschrieben werden.

Je nach Auftrag kommen Wortpreise, Zeilenpreise, eine Abrechnung nach Zeitaufwand oder ein vereinbarter Festpreis infrage. Entscheidend ist, welche Berechnungsgrundlage das Angebot nennt. Bei Normzeilen sollten beispielsweise die Zeichenzahl und die Zählung im Ausgangs- oder Zieltext feststehen. Weitere Erläuterungen bietet der BDÜ zur Preisgestaltung und Abrechnung.

Diese Angaben braucht eine Angebotsanfrage

Mit vollständigen Unterlagen lassen sich Leistungsumfang und Kosten genauer bestimmen. Bereiten Sie möglichst folgende Informationen vor:

  • Ausgangstext: die vollständige, möglichst endgültige Fassung, bevorzugt als bearbeitbare Datei.
  • Sprachrichtung: beispielsweise Deutsch–Englisch oder Englisch–Deutsch.
  • Zielgruppe und Verwendung: etwa Geschäftspartner, interne Mitarbeitende oder Leser einer Veröffentlichung.
  • Sprachliche Vorgaben: bei englischen Zieltexten beispielsweise britisches oder amerikanisches Englisch.
  • Termin: das gewünschte Lieferdatum und gegebenenfalls vereinbarte Teillieferungen.
  • Referenzmaterial: vorhandene Übersetzungen, Glossare und unternehmensinterne Schreibweisen.
  • Ausgabeformat: die benötigte Datei und besondere Anforderungen an Tabellen, Grafiken oder Gestaltung.

Benennen Sie außerdem eine Ansprechperson für fachliche Rückfragen. Der BDÜ-Leitfaden zur Auftragsvergabe erläutert, wie solche Angaben die Vorbereitung erleichtern.

Angebote sinnvoll vergleichen

Achten Sie neben dem Gesamtbetrag in Euro (€) auf die enthaltenen Leistungen: Welche Prüfung ist vorgesehen? Sind Formatierung und mögliche Zuschläge berücksichtigt? Ist klar angegeben, ob Umsatzsteuer hinzukommt?

Halten Sie Preis, Liefertermin und Leistungsumfang vor der Beauftragung schriftlich fest. Klären Sie auch, wie spätere Änderungen am Ausgangstext berechnet werden. So bleibt nachvollziehbar, welche Leistung Sie für den vereinbarten Betrag erhalten.