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Qualität und Terminologie

Eine gute Englisch-Übersetzung vermittelt Inhalte präzise, verwendet Fachbegriffe einheitlich und passt zur Leserschaft. Sprachliche Qualität zeigt sich dabei im Zusammenspiel von sachlicher Richtigkeit, verständlichen Formulierungen und sorgfältiger Prüfung. Diese Kriterien helfen Ihnen, Anforderungen an einen Übersetzungsauftrag klar festzulegen.

Inhalte präzise übertragen

Genauigkeit beginnt mit dem Verständnis des Ausgangstextes. Aussagen, Zusammenhänge und Einschränkungen müssen in der Übersetzung vollständig erhalten bleiben. Besonders aufmerksam zu prüfen sind Zahlen, Maßeinheiten, Datumsangaben, Verneinungen und Bedingungen: Schon kleine Abweichungen können die Bedeutung verändern.

Mehrdeutige Formulierungen sollten vor der Fertigstellung geklärt werden. Eine Rückfrage zum gemeinten Sachverhalt schafft die Grundlage für eine verlässliche Übersetzung. Fachliche Erfahrung hilft außerdem, Begriffe im jeweiligen Zusammenhang richtig einzuordnen.

Fachbegriffe konsequent verwenden

Einheitliche Terminologie erleichtert das Verständnis und sorgt dafür, dass zusammengehörige Dokumente sprachlich aufeinander abgestimmt sind. Produktbezeichnungen, Funktionen und wiederkehrende Fachbegriffe sollten deshalb früh festgelegt werden.

Ein Glossar als gemeinsame Grundlage

Ein zweisprachiges Glossar hält die bevorzugten Benennungen fest. Ergänzende Definitionen, Verwendungshinweise und unerwünschte Varianten machen es besonders hilfreich. Bereits freigegebene Übersetzungen können ebenfalls als Referenz dienen.

Für EU-bezogene Fachbegriffe bietet die EU-Terminologiedatenbank IATE eine Recherchegrundlage. Bei der Auswahl eines Begriffs müssen Fachgebiet und Bedeutung im konkreten Text berücksichtigt werden. So lassen sich passende Entsprechungen von nur scheinbar ähnlichen Begriffen unterscheiden.

Korrektorat und Revision gezielt einplanen

Beim Korrektorat stehen Rechtschreibung, Grammatik und Zeichensetzung im Mittelpunkt. Auch uneinheitliche Schreibweisen oder auffällige Formatierungsfehler lassen sich dabei erkennen.

Eine Übersetzungsrevision umfasst zusätzlich den Vergleich mit dem Ausgangstext. Sie prüft unter anderem Vollständigkeit, Bedeutung, Terminologie und die vereinbarten sprachlichen Vorgaben. Für Texte zur Veröffentlichung kann eine Prüfung durch eine zweite qualifizierte Person sinnvoll sein. Vereinbaren Sie vorab, welche Kontrollen zum Auftrag gehören, und planen Sie dafür ausreichend Zeit ein.

Sprache auf die Zielgruppe abstimmen

Eine technische Anleitung braucht klare Handlungsschritte. Eine Unternehmenswebsite benötigt verständliche Aussagen und eine passende Ansprache. Fachtexte für erfahrene Leser dürfen andere Kenntnisse voraussetzen als Informationen für ein breites Publikum.

Bei Übersetzungen ins Englische sollte außerdem die gewünschte Sprachvariante feststehen, etwa britisches oder amerikanisches Englisch. Sie beeinflusst unter anderem Schreibweisen und einzelne Benennungen. Bei Übersetzungen aus dem Englischen ins Deutsche zählen ebenso ein natürlicher Satzbau und ein angemessener Stil.

Für den Auftrag sind daher Zielgruppe, Verwendungszweck, Sprachvariante, vorhandene Glossare und Stilvorgaben besonders hilfreich. Der BDÜ informiert Auftraggeber über die Zusammenarbeit mit Übersetzern und erläutert, wie Vorbereitung und Auftragsabwicklung die Qualität unterstützen.